Wahrer Reichtum

Wahrer Reichtum entsteht, wenn du beginnst zu erkennen, was in deinem Leben wirklich wichtig und erstrebenswert ist.

Folge nie anderen Zielen, als denen, die zu dir gehören.

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A Perfect Circle - Passive:

“Dead as dead can be,” my doctor tells me
But I just can’t believe him, never the optimistic one
I’m sure of your ability to become my perfect enemy
Wake up and face me, don’t play dead cause maybe
Someday I will walk away and say, “You disappoint me,”
Maybe you’re better off this way

Leaning over you here, cold and catatonic
I catch a brief reflection of what you could and might have been
It's your right and your ability
To become…my perfect enemy…

Wake up and face me, don’t play dead cause maybe
Someday I’ll walk away and say, “You disappoint me,”
Maybe you’re better off this way

Maybe you’re better off this way
Maybe you’re better off this way
Maybe you’re better off this way
You’re better of this…you’re better off this…
Maybe you’re better off!

Wake up and face me, don’t play dead cause maybe
Someday I’ll walk away and say, “You fucking disappoint me!”
Maybe you’re better off this way

Go ahead and play dead
I know that you can hear this
Go ahead and play dead
Why can't you turn and face me?
Why can't you turn and face me?
Why can't you turn and face me?
Why can't you turn and face me?
You fucking disappoint me!

Passive aggressive bullshit.
Passive aggressive bullshit.
Passive aggressive bullshit.
Passive aggressive bullshit.
Passive aggressive bullshit.
Passive aggressive bullshit.
Passive aggressive bullshit.
Passive aggressive bullshit.
Passive aggressive bullshit.
Passive aggressive bullshit.
Passive aggressive bullshit.

1 Kommentar 29.9.11 18:53, kommentieren

Heinrich Heine (1797-1856) - Ich weiß nicht, was soll es bedeuten

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
 
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.
 
Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr goldnes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldenes Haar.
 
Sie kämmt es mit goldenem Kamme,
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodei.
 
Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh'.
 
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lorelei getan.

1 Kommentar 7.9.11 19:25, kommentieren

Novalis (1772-1801) - Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
Sind Schlüssel aller Kreaturen
Wenn die so singen, oder küssen,
Mehr als die Tiefgelehrten wissen,
Wenn sich die Welt ins freye Leben
Und in die Welt wird zurück begeben,
Wenn dann sich wieder Licht und Schatten
Zu ächter Klarheit wieder gatten,
Und man in Mährchen und Gedichten
Erkennt die wahren Weltgeschichten,
Dann fliegt vor Einem geheimen Wort
Das ganze verkehrte Wesen fort.

1 Kommentar 7.9.11 19:23, kommentieren

Friedrich Hebbel (1813-1863) - Sie sehen sich nicht wieder

Von dunkelnden Wogen
Hinunter gezogen,
Zwei schimmernde Schwäne, sie schiffen daher,
Die Winde, sie schwellen
Allmählich die Wellen,
Die Nebel, sie senken sich finster und schwer.

Die Schwäne, sie meiden
Einander und leiden,
Nun tun sie es nicht mehr, sie können die Glut
Nicht länger verschließen,
Sie wollen genießen,
Verhüllt von den Nebeln, gewiegt von der Flut.

Sie schmeicheln, sie kosen,
Sie trotzen dem Tosen
Der Wellen, die Zweie in eines verschränkt.
Wie die sich auch bäumen,
Sie glühen und träumen,
In Liebe und Wonne zum Sterben versenkt.

Nach innigem Gatten
Ein süßes Ermatten,
Da trennt sie die Woge, bevor sies gedacht.
Laßt ruhn das Gefieder!
Ihr seht euch nicht wieder,
Der Tag ist vorüber, es dämmert die Nacht.

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Auszüge aus der NEON-Kolumne "Nein Danke!" von Tillmann Prüfer, Ausgabe September 2011:

"Das Freundschaftsbändchen":

1. Warum brauchen wir ein sichtbares Symbol, an dem alle sehen können, dass jemand uns mag?

2. Freundschaften sind vielmehr unsere soziale Währung geworden.

3. Ständig müssen wir beweisen, dass wir beliebt sind.

4. Freundschaft ist ein Statussymbol, man trägt sie am Handgelenk wie eine teure Uhr.

5. Und die Zahl der Freunde stellt man als numerischen Beweis der einem entgegengebrachten Wertschätzung auf Facebook ein. 

6. Ich glaube, wir müssten nicht ständig betonen, wie sozial eingebunden wir sind, wenn wir uns tatsächlich wohl in unserer Haut fühlen würden.

7. Wir sind eine Generation, die ständig den Zuspruch anderer braucht.

8. Wir wollen umgeben sein von Leuten, die uns bunte Bändchen umbinden und "I like!"-Daumen entgegenstrecken, sonst haben wir das Gefühl, uns in Luft aufzulösen.

9. Wir trauen dem Urteil der Außenwelt mehr als uns selbst - und deswegen fühlen wir uns unwohl bei dem Gedanken, mit uns allein zu sein.

10. Das macht uns sozial sehr verträglich. Aber auch völlig uncool.

11. Die gute alte "Coolness" nämlich bedeutet, dass du einen Weg gehst, einfach weil du ihn für richtig hältst - und dafür keinen Beistand von außen benötigst.

12. Man braucht nur sich selbst dafür und die Sicherheit, das Richtige zu tun. Das ist cool.

1 Kommentar 2.9.11 14:19, kommentieren

Ein Auszug aus Johnny Cashs Autobiografie "Cash" von 1997:

 

"So right at the beginning here, I'm going to take stock of my blessings and tell you what I'm thankful for. It always puts things in perspective. 

I'm thankful for a pair of shoes that really feel good on my feet; I like my shoes. I'm thankful for the birds; I feel like they're singing just for me when I get up in the morning. [...] And that first ray of sunshine; I'm thankful for living through the night to see it. I'm thankful I don't have a terminal disease, that I'm in fairly good health, that I can get up in the morning and walk down and have breakfast, then walk along the jungle trails and smell the flowers - the jasmine, the love vines, the orchids.

I'm thankful that I have a good wife beside me, that I can trust her and depend on her in a lot of ways. I'm thankful she's a soul mate, that we can talk to each other sometimes without even speaking and have an understanding on a lot of things. I'm thankful she loves my children. I'm thankful I don't have rambling on my mind, that I'm not thinking about other women, so long as I keep my heart and mind together. 

I'm thankful I don't have a passion for cars, like so many entertainers who blow all their money that way. My car is almost nine years old and I have no intention of trading it in. I'm thankful that money is not my god, that for me it's a means to an end.

I'm thankful for my family, thankful for daughters and grandchildren and a son who love me, and thankful that their love is unconditional. I have a lot of good friends, and I'm thankful for them, too. 

I'm thankful for my gift (my mother always called my voice "the gift" ) and that even though I haven't written a song in quite a while, I've got a bunch of them raising Cain in my brain, wanting to be laid down on paper.

I'm thankful I'm not the ugliest man in the world, that I'm not all that ashamed to go on stage and face a crowd. I'm no picture, but if I were as ugly as some I've seen on stage, I wouldn't go. I'm not talking about physical appearances especially, but ugly souls.

[...]

I'm thankful for the sea breeze that feels so good right now, and the scent of jasmine when the sun starts going down. I'm a happy man."

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